Tauchplätze: Dominikanische Republik / Cueva "El Chicho" (El Chicho - Höhle)

Nachdem ich diverse Cenoten in Mexiko betaucht hatte, wollte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen, eine Süßwasserhöhle bei Bayahibe zu erkunden.

Die Tauchbasis der Dressel Divers in Bayahibe bietet einmal in der Woche eine zur Chicho-Höhle an. An der Tauchbasis wird das Equiment in einen Jeep o.ä. verladen und irgendwann geht es los in den Nationalpark zur Höhle. Irgendwann meint damit, dass verabredete Zeiten gerne mal grobe Empfehlungen sind und es auch mal etwas später werden kann. Wer öfter in dieser Region ist, kennt diese Mentalität und weiß, dass man keine genaue Zeitplanung machen sollte. Aber es ist ja Urlaub und nicht Eile...

Am Rande des Nationalparks hält unser Fahrzeug an und wir steigen aus. Die Ausrüstung bleibt im Auto, das fährt zum Höhleneingang weiter. Wir machen usn zu Fuß auf den Weg - eine Erkundung des Nationalparks gehört mit zum Programm und so gibt es eine kleine geführte Wanderung durch das gebiet auf teilweise engen Trampelpfaden. Irgendwann kämpfen wir uns aus dem Gebüsch heraus und treffen auf das Materialfahrzeug.

Die Mitarbeiter der Tauchbasis haben inzwischen die Ausrüstung zusammengebaut und runter in die Höhle zum Eingang getragen. Guter Service, nur stelle ich später beim Start und dem Ausrüstungscheck fest, dass meine Flasche so unglücklich hingelegt wurde, dass ein leichter Druck auf die Luftdusche des Reglers bestand. So waren die ersten 40 bar schon mal weg.

Erst gibt es eine kleine Einführung in das Höhlentauchen - korrekt wäree hier, vom Grottentauchen zu sprechen. Bei so einer geführten Tour wird der Tageslichtbereich der Höhle nie verlassen, es gibt Vorgaben, welche Entfernungen vom nächsten Ausstieg zulässig sind. Wobei "Tageslicht" relativ ist: Es ist schon genauso dunkel, wie man es in einer geschlossenen Höhle bei der einem nachttauchgang erwartet: Ohne Lampe wird das nichts.

Hand- und Lichtzeichen werden besprochen, Schwimmregeln (hintereinander) u.ä. durchgegangen. Der "Froschschlag", die Beinbewegung mit einem seitlichen Flossenschlag, der in den Cenoten sehr wichtig ist, spielt hier keine große Rolle, da der Bogen nur selten sandig und meist eher steinig ist. Die Gefahr, mitn einem Flossenschlag alles aufzuwirbeln und für lange Zeit die Sicht erheblich zu beschränken, ist hier kaum gegeben.

Zum Einstieg führt ein steiler Treppenpfad über in den Fels gehauene Treppen. Hier sind wir dankbar für die Guides, die vorher für uns die Ausrüstung egschleppt haben.

Unter Wasser führt uns die Rundtour durch die Höhle vorbei an bizarren Gesteinsformationen, einem großen wassergefüllten Saal und faszinierenden Stalagniten und Stalagtiten.

Eine Tour, die sich wirklich gelohnt hat und eine willkommene Abwechselung zu den Tauchgängen im Meer ist.

El Chicho
 
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